Konzerte Tiefthal

Partnergemeinde Niederkleen/Dornholzhausen

Alle Jahre wieder: Treffen der Gemeinden Kühnhausen und Niederkleen/Dornholzhausen

Freundschaft kennt keine Grenzen. Unter diesem Motto besteht die Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden Kühnhausen und Niederkleen/Dornholzhausen (in der Nähe von Gießen) nun schon seit über 30 Jahren. Jedes Jahr freuen wir uns aufs Neue auf die gegenseitigen Besuche mit interessanten Gesprächen, gemeinsamen Unternehmungen, Gesang und vielen mehr. Der ein oder andere konnte bereits in der Vergangenheit Bekanntschaft schließen. Manche Freundschaften bestehen bis heute.

Hier der Link zur Partnergemeinde: www.ekidoni.de

2017

2016

2015

Geschichte Kühnhausen

Die Geschichte

Die mehr als 300 Jahre alte Saalkirche Porta Coeli mit ihrer barocken Turmhaube ist neben dem Bahnhof und dem neuen Feuerwehrgerätehaus eines der markantesten Gebäude des Ortes. Folgt man den Aussagen der Dorfchronik, beginnt die Geschichte der „Himmelspforte“ - so ihr Name vom Lateinischen ins Deutsche übersetzt - am 26.03.1711, dem Tag ihrer Grundsteinlegung. Tatsächlich steht der bis heute erhaltene Bau wohl am Ende einer ganzen Reihe von an derselben Stelle errichteten Gotteshäusern: So wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits vor 1595 eine der Vorgängerkirchen abgebrannt sein - die bis heute an einigen Steinen zu erkennenden Brandspuren stellen ein stilles Zeugnis dieser Geschehnisse dar.

Der Blick in den Himmelspfortenweg, an dessen Ende Kirche und Pfarrhaus liegen.

Der auf den 14. Oktober festgelegte Kirchweihtag des im Jahr 1714 fertiggestellten Neubaus wurde der Tradition folgend bis in die 80er jährlich von den Kühnhäusern in festlicher Art und Weise begangen. Tatsächlich berichten die Chroniken schon 1711 über die Freude der Bewohner an ihrem neuen Gotteshaus: So wurde das Richtfest nicht „wie es sich geziemt“ durch einen Gottesdienst begangen, vielmehr hätten die Werkmeister, alle Gesellen und gar die ganze Gemeinde „gefressen, gesoffen und zwei Tage nacheinander getanzt“.

Eine um das Jahr 1900 angefertigte Postkarte zeigt die Kirche und den Straßenzug des heutigen Himmelspfortenweges. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / Stadtarchiv

Dennoch blieb auch die Kühnhäuser Gemeinde von den wechselhaften Entwicklungen der neueren Geschichte nicht verschont. Ihr 200-jähriges Bestehen im Jahr 1914 wurde vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges überschattet. 1917 „opferte“ die Gemeinde aufgrund des andauernden Krieges eine ihrer Glocken zur kriegsnotwendigen Metallgewinnung; auch im rund zwanzig Jahre später ausbrechenden Zweiten Weltkrieg hatte die Gemeinde zwei ihrer drei Glocken abgeben müssen. Das heute vorhandene Glockengestühl wurde 1957 in den Turm verbaut. Um dies finanzieren zu können musste die letzte noch erhaltene Kirchenglocke aus dem Jahr 1672 an die Petrikirche in Halle verkauft werden. Dort viel sie 1967, zusammen mit dem Rest des Kirchturmes, einem Brand zum Opfer.

Die Zeit nach dem „Jahrhundert der Ideologien" entwickelte sich für die Kühnhäuser Kirche vor allem zu einer Zeit der Erneuerung. Ab 1998 wurde diese Schritt für Schritt instandgesetzt; Höhepunkt dabei war wohl die dringend benötigte Renovierung des Turmdaches und die damit in Verbindung stehende, ca. 112.000€ teure, Sanierung der Turmhaube. Durch die in Weistönen gehaltenen Bänke und Emporen erscheint das Innere der Kirche stets in einem hellen freundlichen Licht – ein Umstand welcher durch die nach Osten ausgerichteten Fenster des Altarraums weiterhin begünstigt wird. Geprägt wird die an sich schlichte Kirche durch das Ensemble der in bunten Farben gehaltenen barocken Kanzel und dem aus dem Jahr 1904 stammenden Sandsteinaltar.

ORGELDATEN & DISPOSITION

Orgeldaten und Disposition

Die Kühnhäuser Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es ist ein Prospekt mit rokokohaften Schleiern und zwei Posaune blasenden Putten. Das achtfüßige Orgelwerk mit 21 Stimmen steht auf der oberen Emporekirche, der Kanzel und dem Altar gegenüber.

Die bis heute erhaltene Orgel wurde von einem Schüler des berühmten Orgelkonstrukteurs Gottfried Silbermann aufgebaut. Derzeit kann die mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Orgel aufgrund eines Restaurationsbedarfes nicht bespielt werden. Die Beschaffung der rund sechsstelligen Renovierungskosten steht bis heute aus.

Orgeldaten:

  • 1754: erbaut von Volkland, ein Schüler Silbermanns, aus Erfurt
  • 1864: Bälge neu beledert von Orgelbauer C. Bernecker, Egstedt
  • 1905: Restaurierung der Orgel von Orgelbauer C. Bernecker, Egstedt
  • 1917: Neben Kirchenglocke werden auch Orgelpfeifen für den 1. Weltkrieg gespendet
  • 1924: Instandsetzung -> Lieferung der Orgelpfeifen von Orgelbaumeister Kühn aus Schleusingen
  • 1954: bestehende E-Anlage auf Drehstrom umgestellt zur Betreibung der Orgel mit Elektrogebläse
  • seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr bespielbar

Disposition:

Hauptwerk

  • 1. Principal 8‘

  • 3. Hohlflöte 8‘

  • 4. Gambe 8‘
  • 
5. Gedackt 8‘

  • 6. Octave 4‘

  • 7. Quinte 2 2/3‘
  • 8. Oitave 2‘
  • 9. Terz 1 3/5‘
  • 10. Mixtur 2‘ 4fach b e g e g c g e g c e e g c g usw.

Oberwerk

  • 1. Geigenprincipal 8‘
  • 2. Flaute trarerhs 8‘
  • 3. Sallicional 8‘
  • 4. Gedackt 8‘
  • 5. Aeoline 8‘
  • 6. Principal 4‘
  • 7. Flöte 4‘
  • 8. Vitave 2‘

Pedal

  • 1.    Subbahs 16‘

  • 2.    Violon 16‘

  • 3.    Pohsaune 16‘
  • 4. Octavbuhs 8‘

Nebenzüge:

  • 1. Manualkoppel
  • 2. Pedalkoppel
  • 3. Glockenaccord (Cympelstern)
  • 4. Calcant

Kontakt Kühnhausen

Adresse: 
Evangelische Kirchengemeinde Kühnhausen

Himmelspfortenweg 5

99090 Erfurt-Kühnhausen

Pfarrerin Julia Braband
Templiner Str. 8
99091 Erfurt

Handy: 0177 / 484 12 41
Tel.: 0361 / 79 17 141

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorsitzender des Gemeindekirchenrates: 
Daniel Schaar

Am Weißfrauenbach 2a 

99090 Erfurt-Kühnhausen

Tel.: 036201 / 39045


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Spendenkonto: 
Empfänger: KKA Erfurt
IBAN: DE85 3506 0190 1565 6090 30
BIC: GENODED1DKD
Bankinstitut: KD-Bank e.G.
Verwendungszweck: RT 329 (für Evang. Kirchengemeinde Erfurt-Kühnhausen)

Spendenquittungen können über das Pfarramt bzw. Gemeindebüro ausgestellt werden.

Gemeindeleben

Gemeindeleben

Von den zirka 1200 Einwohnern Kühnhausens gehören zur Zeit 210 zu unserer evangelischen Kirchengemeinde. Diese Zahl ist in den letzten 10 Jahren relativ konstant geblieben. Wenn man die Zahl der evangelischen, katholischen und freikirchlichen Christen zusammen zählt, sind zirka 25% der Einwohner Kühnhausens Kirchenmitglieder.

Die Kühnhäuser Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Erfurt, der seinerseits zur Propstei Eisenach-Erfurt gehört. Diese und vier weitere Propsteien bilden unsere Landeskirche, die evangelische Kirche in Mitteldeutschland, entstanden durch den Zusammenschluss der evangelisch-lutherischen Kirche in Thüringen und der Kirchenprovinz Sachsen.

In Kühnhausen wird 14-tägig Gottesdienst gefeiert, der in der Regel um 10:45 Uhr beginnt. Da unsere Kirche nicht beheizbar ist, finden im Winterhalbjahr die Gottesdienste im Pfarrhaus im Gemeindesaal statt.
Unser Pfarrer, Martin Heinke, wohnt in Gispersleben und betreut außerdem die Kirchengemeinden in Tiefthal und in Gispersleben.

Die Kinder aus Kühnhausen sind herzlich eingeladen, übers Jahr die Angebote in Gispersleben oder in Tiefthal in Anspruch zu nehmen (Kindertreff, Konfirmandenunterricht, Familiengottesdienste…). Außerdem wird jedes Jahr das Krippenspiel von engagierten Kühnhäuser Kindern und Jugendlichen einstudiert und im Gottesdienst am Heilig Abend aufgeführt.

Jeden letzten Dienstag im Monat trifft sich um 14.30 Uhr der Gesprächskreis im Gemeinderaum des Pfarrhauses. Nach einer Andacht und gemeinsamen Kaffeetrinken wird über "Gott und die Welt" geredet. Dieses Angebot wird größtenteils von der älteren Generation angenommen. Weitere feste Termine sind der Weltgebetstag am ersten Freitag im März, das Gemeindefest im Spätsommer und unsere Adventsfeier.

Einer der Höhepunkte im Gemeindeleben ist der Freiluftgottesdienst auf der kleinen Schwellenburg in Kühnhausen. Zu diesem kommen auch viele Gäste aus benachbarten Kirchengemeinden, um mit uns zu singen und zu beten. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst vom Posaunenchor Gispersleben. Fast in jedem Jahr werden an diesem besonderen Tag Kinder getauft.

Vor ca. 15 Jahren hat der Gemeindekircherrat einstimmig den Beschluss gefasst, dass für Trauerfeiern die Kirche auch von Kühnhäuser Bürgern genutzt werden kann, die nicht zur Kirchengemeinde gehören.

Im Jahr 2014 hatten wir einen besonderen Grund zu feiern - 300 Jahre Kirche „ Porta Coeli“ Kühnhausen. Wir sind froh und dankbar, dass wir noch vor dem Jubiläum die sehr kostenintensive Sanierung der Kirchturmhaube realisieren konnten. Der goldene Kirchturmknopf leuchtet seitdem nun weit über Kühnhausen hinaus und kündet vom Leben der Kirchgemeinde und dem Glauben ihrer Menschen.

Angebote (Termine können dem Gemeindebrief entnommen werden)

  • 14-tägig Gottesdienst
  • offener Gesprächskreis zu allgemein bewegenden Themen (monatlich)
  • Kinderkreis und Konfirmandenunterricht in Gispersleben bzw. Tiefthal
  • Weltgebetstag
  • Gottesdienst auf der kleinen Schwellenburg
  • jährliches Gemeindefest
  • Gestaltung des Krippenspiels durch Kühnhäuser Kinder und Jugendliche

Gemeindefest 2017

Gemeindefest 2015

Der Tiefthaler Altar

um 1410, Fichtenholz mit Leinwandkaschierung, Mischtechnik,
Original im Angermuseum Erfurt

Der Tiefthaler Altar 

Im östlichen Teil des Kirchenschiffes steht noch heute, zwei Treppenstufen erhöht, ein Altar, welcher vermutlich aus der Zeit der Gotik stammt. Er hat schon in der Vorgängerkirche seinen Platz gehabt, da er einst als Altaraufsatz ein aus dem Jahre 1410 stammendes Flügelbild trug. Von diesem einst dreiflügeligen Bild ist heute nur noch das mittlere mit einem Kreuzigungsmotiv erhalten. Es wurde 1737 durch den heutigen Hochaltar aus der Werkstatt des Bildhauers Andreas Bessert (Groß-Rettbach) ersetzt.

Das erst vor kurzem frisch restaurierte Altarbild von einem unbekannten Erfurter Meister zeigt in der Mitte ein Kruzifix zwischen Maria und Johannes sowie von links die Apostel, Judas Thaddäus und Jakobus d.J. sowie die Heilige Barbara und Katharina. Es befindet sich allerdings nicht mehr in der Kirche, sondern ist seit 1924 als Dauerleihgabe im Erfurter Angermuseum ausgestellt. Dort befindet sich auch ein Fragment des rechten Altar-Seitenflügels mit dem Bildnis des Hl. Laurentius und vermutlich des Philippus.

Die Tiefthaler Glocken

Die Tiefthaler Glocken

Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wurden im Kirchturm drei Glocken aufgehängt. 1596 kam die erste, heute nicht mehr vorhandene Glocke in den Turm. Eine zweite Glocke wurde 1728 durch einen gewissen „Gorber“ für 238 Taler gegossen und im gleichen Jahr aufgehängt. Die dritte Glocke – die größte – wurde im Jahre 1811 aufgehängt. Sie ist vermutlich aus einer 1810 zersprungenen Glocke von den Gebrüdern Lang aus Erfurt gegossen worden. Den Auftrag dafür gaben die Eheleute Braun als Spender. Die Glocke aus dem Jahr 1728 musste 1853 ausgebessert werden. Doch auch eine zweite Reparatur konnte die „Gorber-Glocke“ nicht retten. Als Ersatz stiftete die Tiefthaler Gemeinde am 16. April 1925 ein neue Glocke. Diese trug zu Ehren der im I. Weltkrieg gefallenen Tiefthaler die Namen der nicht zurückgekehrten Soldaten.

Nach dem II. Weltkrieg, der auch erhebliche Schäden an der gesamten Kirche hinterließ, stifteten die Familien Arthur Rosenkranz und Otto Rosenkranz am 12. September 1949 zwei Bronzeglocken, die mit Inschriften versehen wurden. Auf der kleinsten Glocke befinden sich die Zeichen Alpha und Omega, die für Anfang und Ende stehen, ein Christusmonogramm und der Name „Hosianna“. „Ehre sei Gott in der Höhe“ sowie „Wenn ich ertöne, gedenket Eurer Söhne, die Gut und Leben für Euch gegeben“ sind auf der zweitgrößten Glocke zu lesen. Seitdem legt sich der Klang der drei Glocken – die von Otto und Arthur Rosenkranz gestifteten und die 1811 gegossene – zu den besonderen kirchlichen Anlässen wie Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen, zu Festen der Freude und der Trauer über das Dorf.

Kontakt Kita Tiefthal

Kontakt

Adres­se:

Kin­der­ta­ges­stät­te “Tieftha­ler Strol­che”

Am Weiß­bach 1

99090 Er­furt-Tief­thal

 

Tel. 036201 7259

 

Öff­nungs­zei­ten:

06:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Konzept

Konzept

  • na­tu­ra­le Er­zie­hung in wald­rei­cher Ge­gend
  • täg­li­cher Auf­ent­halt im Frei­en
  • auf­ge­schlos­se­nes, lie­be­vol­les Er­zie­her­team
  • viel­fäl­ti­ge Spiel- und Lern­an­ge­bo­te auf der Grund­la­ge des Si­tua­ti­ons­an­sat­zes
  • Spass, Spiel, so­zia­les Ler­nen in fa­mi­li­ni­en­ähn­li­cher At­mo­sphä­re
  • Be­tei­li­gung am ge­sell­schaft­li­chen Leben in Tief­thal

Orgeldaten & Disposition

Or­gel­da­ten:

  • Er­baut: 1898 von Fried­rich La­de­gast aus Wei­ßen­fels
  • Re­stau­riert: 2005-2006 von der Fa. Rösel und Her­cher aus Saal­feld
  • Stand­ort: Wes­tem­po­re der Kir­che
  • Werkan­zahl: 2 Ma­nua­le und Pedal
  • Re­gis­ter­zahl: 14
  • Pfei­fen­an­zahl: 741
  • Wind­druck der Ma­nua­le: 7700 WS
  • Wind­druck Pedal: 85 mm WS
  • Ton­hö­he:436 Hz bei 15 Grad Cel­si­us
  • Stim­mungs­art: gleich­stu­fig tem­pe­riert
  • Trak­tu­ren: pneu­ma­tisch
  • Wind­la­den: Ke­gel­la­den

Dis­po­si­ti­on:

Haupt­werk

1. Bor­dun 16‘

2. Prin­ci­pal 8‘

3. Dop­pel­flö­te 8‘

4. Gambe ..8‘

5. Oc­ta­ve ..4‘

6. Flaut minor 4‘

7. Du­blet­te 3‘/2‘

Ma­nu­al­kop­pel, Pe­dal­kop­pel

Ober­werk

1. Sa­li­cio­nal ..8‘

2. Flau­te tra­ver­se 8‘

3. Ge­dackt 8‘

4. Flau­te dolce ..4‘

Pedal

1. Vio­lon­baß 16‘

2. Sub­baß 16‘

3. Cello 8‘

Fotogalerie Gispersleben

Kontakt Gispersleben

Adresse:
Kiliani-Kirche
Zittauer Str.
9909 Erfurt

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Pfarrerin Julia Braband
Templiner Str. 8
99091 Erfurt

Tel.: 0361 / 7917 141
Handy: 0177 / 484 12 41

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Pfarramt
Evangelische Kirchengemeinde Erfurt-Gispersleben
Templiner Str. 8
D 99091 Erfurt 
Tel.: (03 61) 7 91 71 41
Fax: (03 61) 7 91 71 69

 

Kantor Andreas Strobelt
Pilse 7
99084 Erfurt
Tel.: (03 61) 2 11 44 24

 

Gemeindebüro
Zittauer Straße (im Martin-Niemöller-Haus)
Tel.: (03 61) 7 91 71 68

Öffnungszeit:
Mittwoch 15 - 17 Uhr

 

Kindertagesstätte ARCHE NOAH
Bukarester Str. 50
99091 Erfurt
Tel.: (03 61) 21 69 70 20
Fax: (03 61) 21 69 70 255
Leiterin Frau Claudia Wolf

Tiefthaler Strolche sorgen für Leben

Tiefthaler Strolche sorgen für Leben

Von 2004 bis 2022 war die Kirchgemeinde Träger der einst städtischen Kindertagesstätte in Tiefthal, die sich großer Beliebtheit erfreut. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 hat die Kirchengemeinde die Trägerschaft an den neu gegründeten Kita-Zweckverband des Kirchenkreiss Erfurt abgegeben. Im Zweckverband sind drei Mitglieder der Kirchengemeinde Tiefthal Mitglieder der Verbandsversammlung und haben somit weiterhin Einfluss auf grundsätzliche Entscheidungen des Verbandes.

Den „Tiefthaler Strolchen“ zwischen 2 und 7 Jahren steht eine modern eingerichtete Einrichtung mit einem inzwischen großzügigen Außengelände inmitten einer landschaftlich reizvollen Umgebung am Rande der Fahner Höhen zur Verfügung. Mit Unterstützung des Kirchenkreises Erfurt waren in den Anfangsjahren zunächst unter dem Leitgedanken „Alles muss klein beginnen“ Einrichtung, Erzieherinnen, Eltern und Kinder behutsam ins Gemeindeleben integriert worden. Heute sorgen die „Tiefthaler Strolche“ regelmäßig zu speziellen Gottesdiensten mit eigenen Programmen für frische Unterhaltung und eine volle Kirche. Überaus beliebt im Dorf sind auch ihre Auftritte zu runden Jubiläen von älteren Gemeindegliedern.

  • Name: Evangelische Kindertagesstätte “Tiefthaler Strolche”
  • Träger: Kita-Zweckverband des Kirchenkreises Erfurt
  • Leiterin: Frau Sauer
  • Aufnahmealter: ab 2 Jahren bis Schuleintritt
  • Anzahl der Gruppen: 2
  • Schließzeit der Einrichtung: zwischen Weihnachten und Neujahr
  • Verpflegung: Mittagsmahlzeit und Getränke

Gemeindeleben Gispersleben

Gemeindeleben

Die Evangelische Kirchengemeinde Erfurt-Gispersleben befindet sich im Norden der Thüringer Landeshauptstadt im Ortsteil Erfurt-Gispersleben und schließt das Wohngebiet Moskauer Platz mit ein.



Hervorgegangen ist die Kirchengemeinde im Jahre 1998 aus dem Zusammenschluss der Viti- und der Kiliani- Gemeinde, die ursprünglich den beiden Teilen des Dorfes Gispersleben (1143 - erste urkundliche Erwähnung als Gisbodisleybin) ihre Namen gaben. 



Ein evangelischer Pfarrer für die beiden Kirchgemeinden Kiliani und Viti ist erstmals 1571 nachweisbar. 

1950 erfolgte die kommunale Eingliederung Gisperslebens in die Stadt Erfurt und 1974-80 wurde am ehemaligen südlichen Dorfrand ein großes Wohngebiet in Plattenbauweise für ca. 15000 Einwohner errichtet, welches kirchlicherseits der Kiliani-Gemeinde zugeordnet wurde.

Die Sonntagsgottesdienste werden, ausgenommen Weihnachten, Ostern und Pfingsten, im wöchentlichen Wechsel um 9.30 Uhr in der Kiliani- oder Vitikirche gefeiert und in der kalten Jahreszeit im "Martin-Niemöller-Haus".

Neben Kindertreff, Konfirmandenunterricht, Gesprächskreis sowie Seniorentreff als feste Bestandteile des Gemeindelebens sind vor allem die musisch Begabten im Ökumenischen Chor und Posaunenchor aktiv.

Höhepunkte im Gemeindeleben sind das ökumenische Gemeindefest Gispersleben, der "Karneval Kilianii" und das Kindergartenfest. Und natürlich gehören auch Konzerte des Ökumenischen Chores und des Posaunenchores dazu.

Gute Tradition haben gemeinsame Veranstaltungen mit der katholischen Ortsgemeinde St. Antonius wie z.B. Gemeindefest, Kirchenchorkonzerte oder die Bläserfeierstunde am Ewigkeitssonntag auf dem Friedhof Gispersleben.

Angebote

  • wöchentlicher Gottesdienst
  • gemeinsame Gottesdienste mit dem Kindergarten
  • offener Gesprächskreis zu allgemein bewegenden Themen (monatlich)
  • Kinderkreis und Konfirmandenunterricht
  • Stammtisch „Reden über Gott und die Welt“
  • Weltgebetstag
  • Posaunenchor (für jeden Interessierten offen – auch zum Erlernen)
  • Ökumenischer Chor
  • jährliches Gemeindefest
  • Gemeindefasching
  • Gestaltung des Krippenspiels

Gemeindeleben Tiefthal

Gemeindeleben

Aktiv und le­ben­dig: die Kir­che im Dorf

 

Die Kirch­ge­mein­de Er­furt-Tief­thal mit über 300 Ge­mein­de­glie­dern ge­hört seit Ja­nu­ar 2014 zur Pfarr­stel­le Gis­pers­le­ben und be­fin­det sich – ma­le­risch ge­le­gen zwi­schen Schwel­len­burg und Or­phal­grund – im Nor­den der Thü­rin­ger Lan­des­haupt­stadt. Die 1510 er­bau­te Kir­che St. Peter und Paul ist das äl­tes­te Ge­bäu­de des Er­fur­ter Orts­teils.In einem ge­mein­sa­men Kraft­akt, der über Er­furt hin­aus für Auf­se­hen sorg­te, un­ter­zog die Ge­mein­de mit Un­ter­stüt­zung vie­ler Hel­fer und der Tieftha­ler Ver­ei­ne die Kir­che von Ja­nu­ar bis Juni 2003 einer Ge­ne­ral­sa­nie­rung, be­sei­tig­te grund­haft jahr­zehn­te­al­te Feuch­tig­keits­schä­den und er­neu­er­te die vier Kir­chen­fens­ter – aus­schließ­lich in Ei­gen­leis­tung und na­he­zu ohne fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung durch die öf­fent­li­che Hand. An­schlie­ßend ar­bei­te­ten die „Ak­tiv­tha­ler“ an der Wie­der­her­stel­lung ihrer his­to­ri­schen La­de­gast-Or­gel. Das denk­mal­ge­schütz­te In­stru­ment wurde mit Spen­den­mit­teln durch die Firma Rösel & Her­cher Or­gel­bau, Saal­feld, re­stau­riert und am 8. April 2006 fest­lich wie­der­ein­ge­weiht.
Abendmahl Abend­mahl in der Kir­che Seit dem 1. Ja­nu­ar 2004 ist die Kirch­ge­mein­de Trä­ger des einst städ­ti­schen Kin­der­gar­tens in Tief­thal. Mit Un­ter­stüt­zung des Kir­chen­krei­ses Er­furt wur­den unter dem Leit­ge­dan­ken „Alles muss klein be­gin­nen“ Ein­rich­tung, Er­zie­he­rin­nen, El­tern und Kin­der be­hut­sam ins Ge­mein­de­le­ben in­te­griert.  


Kirch­ge­mein­de zu sein heißt für den sehr ak­ti­ven Ge­mein­de­kir­chen­rat, in und mit dem Orts­teil zu leben: den Glau­ben zu fei­ern, an Jesus zu er­in­nern, zum Nach­den­ken über Leben, Glau­be und Kir­che an­zu­re­gen und Ori­en­tie­rung an­zu­bie­ten. Ent­spre­chend viel­fäl­tig ist daher neben den in der Regel alle 14 Tage statt­fin­den­den Got­tes­diens­ten das An­ge­bot an Chris­ten und Nicht­chris­ten im Dorf.

 

Abendmahl in der Kirche

Pfarrer Dr. Remus mit den “Tiefthaler Strolchen” 

 An­ge­bo­te

  • Ev. Kin­der­ta­ges­stät­te im Ort
  • Frie­dens­ge­be­te jeden 2. Don­ners­tag im Monat, je­weils 19.30 Uhr (Lei­tung Dr. W. W. Lotz)
  • Kin­der­kreis (1. bis 6. Klas­se) jeden Mitt­woch, 17 Uhr – 18 Uhr mit Frau Lazay
  • Kon­fir­man­den­un­ter­richt
  • Of­fe­ner Ge­sprächs­kreis zu all­ge­mein be­we­gen­den The­men
  • vier­wö­chent­lich Ge­mein­de­nach­mit­tag für alle In­ter­es­sier­ten
  • zwi­schen Mai und De­zem­ber re­gel­mä­ßig Kon­zer­te (Ves­per­mu­si­ken)
    nach ge­son­der­tem Plan (Or­ga­ni­sa­ti­on O. Wer­ner)

Orgel Tiefthal

Meisterwerk der Spätromantik

Die erste Aufzeichnung über eine Orgel findet sich in den Tiefthaler Kirchenbüchern im Jahr 1700. „Vor der Ernte ist die neue Orgel zu Tieffenthal angeschafft und gesetzt worden, sie kostete die Kirche und Gemeinde Tieffenthal 115 Reichsthaler und 6mal wöchentliche Kost von den Nachbarn für die Orgelbauer“, heißt es dort. 1827 wurde dann vom Orgelbauer Saalfelder aus Tonndorf eine neue Orgel gebaut. Dazu schreibt der damalige Tiefthaler Lehrer Zacher; „Am 7. Oktober 1827 wurde allhier die vom Orgelbauer Herrn Wilhelm Saalfelder aus Tonndorf für 850Taler neu erbaute achtfüßige Orgel mit zwei Manualen und 18 Stimmen von Herrn Musikdirektor Müller aus Erfurt genau revidiert, feierlich übernommen und das erste Mal zum Gottesdienst gespielt.“

70 Jahre später, im Jahr 1898, erfolgte schließlich der Einbau der heutigen Orgel. Der Gemeindekirchenrat beauftragte dazu die renommierte Werkstatt von Friedrich Ladegast in Weißenfels. Ladegast (1818-1906) gilt als der bedeutendste Orgelbaumeister des 19. Jahrhunderts – etwa vergleichbar mit Gottfried Silbermann in der Zeit des Barock. Er baute die seinerzeit größte deutsche Orgel im Merseburger Dom sowie die Orgeln im Dom zu Schwerin sowie in der Nikolaikirche in Leipzig. Die Kosten für die im neoklassizistischen Stil errichteten Tiefthaler Orgel mit 14 Registern und Kegelladen – registriert unter Opus 216 als Spätwerk des Meisters – beliefen sich auf 4000 Mark.

Wegen zahlreicher Abnutzungserscheinungen und Schäden musste der Spielbetrieb an der historischen Orgel in den 60er Jahren eingestellt werden, die musikalische Begleitung der Gottesdienste erfolgte seitdem auf einem Harmonium sowie ab 1990 auf einer elektronischen Orgel. Eine für 1991 geplante Reparatur der Orgel wurde zunächst wegen Finanzierungsproblemen aufgegeben.

Im Herbst 2005 konnte der Gemeindekirchenrat schließlich die umfassende Restaurierung der Ladegastorgel durch die Orgelbaufirma Rösel & Hercher aus Saalfeld in Auftrag geben. Alle 741 Orgelpfeifen wurden ausgebaut, inspiziert und – wo notwendig – repariert, nicht mehr erhaltene Teile rekonstruiert, sämtliche Lederteile erneuert sowie die Holzteile umfassend gegen Wurmbefall imprägniert und alle Metallteile mit Korrosionsschutz versehen. Die Herstellung in den Originalzustand kostete 42.599,14 Euro, von denen die Tiefthaler 16.560 Euro durch Benefizkonzerte und Spenden selbst aufbrachten. Jeweils 9000 Euro steuerten Denkmalamt sowie die Union evangelischer Kirchen und 7200 Euro der Orgelfonds unserer Landeskirchen für die Restaurierung bei.

Beim Festgottesdienst zur Wiedereinweihung am 8. April 2006 wird die Ladegastorgel nach 40jährigem Schweigen zum ersten Male wieder gespielt, einen Tag später geben KMD Prof. Matthias Dreißig (Orgel) und Michael Heinrich (Trompete) zu Ehren der wiederhergestellten Königin der Instrumente ein Festkonzert. Seitdem erklingt das historische Instrument nicht nur regelmäßig zu den Gottesdiensten, sondern ist auch mehrfach jährlich beliebtes Konzertinstrument für renommierte Organisten – seit 2010 auch im Rahmen des Thüringer Orgelsommers.

Da die Kirchgemeinde Tiefthal leider über keinen eigenen Kantor verfügt, ist sie zur musikalischen Gestaltung der Gottesdienste auf die Unterstützung durch externe Organisten angewiesen. Zu großem Dank verpflichtet ist der Gemeindekirchenrat daher Julia Flöricke (Tiefthal), Detlef Koball (Erfurt) und Olaf Werner (Tiefthal), die den Großteil der Gottesdienste musikalisch gestalten.

St. Peter und Paul

500 Jahre St. Peter und Paul
zu Tiefthal 

Die Tiefthaler Kirche ist eine spätgotische Filialkirche der Kirche von Kühnhausen. Der Kirchenname mit den Namen der Apostel Petrus und Paulus lässt auf eine Beziehung zu dem Erfurter Peterskloster schließen. Heute gehören die 500 Jahre alte Kirche und ihre Gemeinde zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM).

 

Nur wenige Kirchen geben gleich von außen ihr Alter zu erkennen. In Tiefthal aber vermeldet eine steinerne Bauinschrift, dass der Turm 1469 durch Hans Weise und Thomas Rose begonnen worden ist („do hans wise und thomas rose buwemeister worn“). Wahrscheinlich ist damals der Turm an eine noch ältere Kirche angebaut worden.

 

 

Das jetzige Kirchenschiff – eine Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluss – wurde nach Norden und Osten versetzt an den Turm angefügt. Nach einer weiteren Inschrift an der Südwand des Kirche Gottesdienst Gottesdienst in der Tiefthaler Kirchenschiffes ist „das gegenwärtige Bauwerk im Jahr des Herrn 1510 am Sonntag nach dem Fest der Kreuzauffindung angefangen worden“.

 

Turm und Kirchenschiff haben ihre Grundformen seitdem behalten und ragen in ihrer Gesamtheit noch immer erhaben auf einem Hügel über das idyllische Dorf. Lediglich die Turmhaube wurde im Laufe der Zeit verändert: So wurde die 1595 errichtete ursprüngliche italienische Haube 1797 durch die noch heute erhaltene ersetzt.

Kontakt Tiefthal

Adresse:
St. Peter und Paul Kirche zu Tiefthal
Am Weißbach
99090 Erfurt-Tiefthal

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Pfarrerin Julia Braband
Templiner Str. 8
99091 Erfurt

Tel.: 0361 / 7917 141
Handy: 0177 / 484 12 41

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorsitzende des Gemeindekirchenrates:
Gudrun Teubner
Am Brückengraben 7
99090 Erfurt-Tiefthal

Tel.: 036201 / 7192
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Spendenkonto:
Kreiskirchenamt Erfurt / RT 336 (bitte immer angeben)
Kirchgemeinde Tiefthal
IBAN: DE85 3506 0190 1565 6090 30
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Gemeindekirchenrat Kühnhausen

Die Kirchengemeinde wird durch den Gemeindekirchenrat geleitet.

Der Gemeindekirchrat vertritt die Kirchengemeinde, organisiert das Gemeindeleben und ist für die Pflege und bauliche Erhaltung von Kirche und Pfarrhaus verantwortlich.

Nach der Wahl im Herbst 2019 gehören dem Gremium als Mitglieder an:

  • Daniel Schaar, Vorsitzender
  • Susann Bergmann, Stellvertretende Vorsitzende
  • Carolin Weber-Friedrich, Ordinierte Gemeindepädagogin
  • Karl-Heinz Müller
  • Volkmar Scheibe
  • Julia Braband, Pfarrerin
  • Jana Metze
  • Uwe Büchner
  • Annett Zierdt (stellvertr. GKR-Mitglied)
  • Barbara Angermann (stellvertr. GKR-Mitglied)
Juli 2024
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14 Jul 2024;
09:30AM -
Gottesdienst - Viti - Braband
14 Jul 2024;
10:45AM -
Gottesdienst - Tiefthal - Braband
21 Jul 2024;
09:30AM -
Gottesdienst - Kiliani - Braband
21 Jul 2024;
09:30AM -
Gottesdienst - Kühnhausen - Braband