Orgeldaten und Disposition

Die Kühnhäuser Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es ist ein Prospekt mit rokokohaften Schleiern und zwei Posaune blasenden Putten. Das achtfüßige Orgelwerk mit 21 Stimmen steht auf der oberen Emporekirche, der Kanzel und dem Altar gegenüber.

Die bis heute erhaltene Orgel wurde von einem Schüler des berühmten Orgelkonstrukteurs Gottfried Silbermann aufgebaut. Derzeit kann die mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Orgel aufgrund eines Restaurationsbedarfes nicht bespielt werden. Die Beschaffung der rund sechsstelligen Renovierungskosten steht bis heute aus.

Orgeldaten:

  • 1754: erbaut von Volkland, ein Schüler Silbermanns, aus Erfurt
  • 1864: Bälge neu beledert von Orgelbauer C. Bernecker, Egstedt
  • 1905: Restaurierung der Orgel von Orgelbauer C. Bernecker, Egstedt
  • 1917: Neben Kirchenglocke werden auch Orgelpfeifen für den 1. Weltkrieg gespendet
  • 1924: Instandsetzung -> Lieferung der Orgelpfeifen von Orgelbaumeister Kühn aus Schleusingen
  • 1954: bestehende E-Anlage auf Drehstrom umgestellt zur Betreibung der Orgel mit Elektrogebläse
  • seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr bespielbar

Disposition:

Hauptwerk

  • 1. Principal 8‘

  • 3. Hohlflöte 8‘

  • 4. Gambe 8‘
  • 
5. Gedackt 8‘

  • 6. Octave 4‘

  • 7. Quinte 2 2/3‘
  • 8. Oitave 2‘
  • 9. Terz 1 3/5‘
  • 10. Mixtur 2‘ 4fach b e g e g c g e g c e e g c g usw.

Oberwerk

  • 1. Geigenprincipal 8‘
  • 2. Flaute trarerhs 8‘
  • 3. Sallicional 8‘
  • 4. Gedackt 8‘
  • 5. Aeoline 8‘
  • 6. Principal 4‘
  • 7. Flöte 4‘
  • 8. Vitave 2‘

Pedal

  • 1.    Subbahs 16‘

  • 2.    Violon 16‘

  • 3.    Pohsaune 16‘
  • 4. Octavbuhs 8‘

Nebenzüge:

  • 1. Manualkoppel
  • 2. Pedalkoppel
  • 3. Glockenaccord (Cympelstern)
  • 4. Calcant

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